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Franz Kustner, BBV-Bezirkspräsident und MdL a. D. |
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Franz Kustner |
Das MaximilianeumArchitektur und künstlerischer Hintergrund Die Funktion des MaximilianeumsDie Pläne zur heutigen Maximilianstraße sind von 1851 und stammen von dem Architekten Friedrich Bürklein (1813-1872). Er sollte ein Zentrum städtischer Kommunikation schaffen, das auch als eine Verbindung der Stadt mit der Isar und dem jenseits des Flusses gelegenen Haidhausen gedacht waren. Straße, Forum und Brücke sollten in einem Punkt zusammentreffen - dem späteren Maximilianeum. Der "Maximilianstil"Maximilian II. wollte in seiner neuen Vorzeigestraße ein einheitliches Aussehen geben und schrieb deshalb den heute nach ihm benannten Maximilianstil vor: Spitzbogige Arkaden und vorherrschende Vertikalität aus der angelsächsischen Neugotik waren die Basis, auf der die besten Elemente aller historischen Kunstepochen mit moderner Bautechnik vereint werden sollten. Das Maximilianeum ist als letztes Gebäude zugleich die Vollendung und der Niedergang dieses Stils: kurz vor seinem Tode ordnete der König trotz bereits laufender Bauarbeiten an, die Fassade mit Rundbögen zu versehen. Die 24 MarmorbüstenBesondere Bekanntheit erlangten die 24 Marmorbüsten des Maximilianeums. Sie stellen einige der nach damaliger Ansicht größten Persönlichkeiten der Weltgeschichte dar: 1. Alexander d. Große (*356, †323) 2. Kyros (†529) 3. Solon (*um 640, †um 561) 4. Franz v. Assisi (*1181/82, †1226) 5. Turenne (*1611, †1675) 6. Hannibal (*247/46, †183) 7. Gustav Adolf (*1594, †1632) 8. Leibniz (*1646, †1716) 9. Gregor d. Große (*um 540, †604) 10. Prinz Eugen v. Savoyen (*1663, †1736) 11. Vinzenz v. Paul (*1581, †1660) 12. Konfuzius (*um 551, †479 v.Chr.) 12 weitere Büsten stehen als Dauerleihgabe in den Räumlichkeiten des Landtages. |
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zuletzt aktualisiert am 16.06.05 |
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